Archiv für die Kategorie „Liebhaberpflanzen“

HimmelsbambusNandina der Himmelsbambus oder Heiliger Bambus hat nur bambusähnliche Blätter ist aber mit der Berberitze verwandt.Die Heimat ist Japan,China bis Indien.Dieser attraktive stachellose Kleinstrauch hat den heurigen Winter in Wien gut im Garten überstanden.Ausgepflanzt habe ich die Sorte Firepower weil sie intensiv rote Blätter im Herbst bekommt,die im Winter rosa bis rot bleiben.Auch der Austrieb ist rot, die Blätter werden dann grün.Die Blüte ist im Juni,Juli weiß kerzenförmig.Sehr schön sind die leuchtend roten Beeren im Herbst, die aber giftig sind.Der Standort dieser ca 80 cm großen Pflanze sollte sonnig bis halbschattig sein.In einer kleinen Gruppe gepflanzt neben japanischen Ahorn und Bambus kommt diese interessante Pflanze besonders zur Geltung.
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BaumoleanderChitalpa der Baumoleander ist eine absolute Rarität.Die erst 1964 entstandene Pflanze hat eine orchideenartige Blüte im Frühsommer und blüht bereits nach 3 Jahren.Entstanden ist diese Seltenheit aus einer Kreuzung zwischen Catalpa und Chilopsis.Die Frosthärte beträgt ca. – 15 C   und in den ersten Jahren sollte der Wurzelbereich mit einer dicken Laubschicht abgedeckt werden. Meist blüht diese schmalblättrige Pflanze im Herbst nocheinmal.Der Standort wäre am besten sonnig bis leicht halbschattig .Dieser trockenresistente Strauch oder Kleinbaum wird bis 5 m hoch und von Bienen und Schmetterlingen gerne besucht.
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Scheinbuche,SüdbucheDiese dekorative eigenwillige und bizarr wirkende Pflanze ist von Feuerland bis Australien beheimatet.Im Frühjahr beim Blattaustrieb duften die kleinen eiförmigen Blätter angenehm.Die Herbstfärbung ist prächtig goldgelb.Eine farbenprächtige Kombination sind Acer palmatum Osakazuki,Kuchenstrauch,Tulpenbaum als Säulenform und diverse Gräser wie Molinia.Die Blüte von Nothofagus ist zwar unscheinbar wird aber stark von Insekten besucht.Die Pflanze ist sehr anpassungsfähig und bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort.Der Jahreszuwachs beträgt ca 20 cm,ausgewachsen wird die Südbuche an die 10 m.Diese bei uns rare ausdrucksstarke Pflanze verdient einen besonderen Platz im Garten.
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SumpfzypresseTaxodium ist in den Sümpfen und Flußufern Nordamerikas beheimatet.Dieser Nadelbaum hat eine schöne rotbraune Herbstfärbung und verliert die Nadeln im Winter.Dieser prachtvolle interessante Baum kann ganzjährig im Wasser stehen oder an wassernahen Standorten.Eine Besonderheit die ich gerne am Rand von Schwimmteichen oder Naturpools verwende ist die Hängeform Taxodium distichum Cascade Falls.Diese fast senkrecht hängende Pflanze mit  malerischem Wuchs wird ca 4 bis 5 m hoch und 1m breit.Taxodium mucronatum die mexikanische Sumpfzypresse,genannt der Baum von Tule, ca 4000 Jahre alt,ist mit einem Stammumfang von 58m der dickste Baum der Welt.
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Papier MaulbeerbaumDer Papiermaulbeerbaum ist ein kleiner oft mehrstämmiger Baum von 3 bis 5 m.Die Heimat ist Japan,China. Bei uns in Wien ist die exotisch wirkende Pflanze winterhart.als Jungpflanze aber empfindlich.Der Papiermaulbeerbaum war die erste Pflanze die zur Herstellung von Papier ca 100 vor Christi verwendet wurde.Die Früchte sind sehr attraktiv von  orangerot bis rot. Die Pflanze ist zweihäusig.Die unterschiedlichen Blattformen,speziell die Sorte Laciniata, haben einen besonderen Charme. Blätter,Früchte und Rinde werden in der chinesischen Medizin verwendet. Das Holz ist ein begehrtes Möbelholz.Ein malerischer Kleinbaum der noch zu den Pflanzenraritäten zählt.
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