Archiv für die Kategorie „Die heimlichen Geliebten des Gärtners“

JudasbaumDer Judasbaum ist ein aufsehenerregendes Blütengehölz mit einer duftenden Schmetterlingsblüte direkt am Stamm oder an älteren Zweigen entspringend.Diese Stammblütigkeit kommt sonst nur bei tropischen Gehölzen vor.Cercis ist ein Kleinbaum für den sonnigen Standort.In der Jugend etwas frostempfindlich.Eine Pflanze die kaum von Schädlingen befallen wird.Es gibt auch weißblühende Sorten wie Cercis siliquastrum Alba.Mein Favorit ist aber Cercis canadensis Lavender Twist, eine 2 bis 3m große Augenweide mit bogig überhängenden Trieben.Eine noch seltene Neuheit die überreich blüht und größte Hitze und Trockenperioden verträgt.Cercis canadensis Forest Pansy hat dunkelrote Blätter.
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StoraxbaumDer Schneeglöckchenbaum stammt aus Japan und wird 3 bis 6 m.Dieser baumartige Strauch ist ein außergewöhnlich schönes Blütengehölz mit duftenden Blüten von Juni bis Juli.Die Blüten erinnern an Halesia carolina dem Schneeglöckchenstrauch, auch eine Besonderheit.Styrax obassia ist der rundblättrige Storaxbaum, in Japan und China beheimatet.Leider ist diese frostharte Kostbarkeit nur sehr selten in unseren Gärten zu finden.
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PurpurglöckchenHeuchera das Purpurglöckchen.Diese wunderbare niedere  Beetstaude hat prachtvolle Blattfarben von grün geädert bis schwarzrot.Eine dankbare winterharte unkomplizierte Bereicherung für den sonnigen Standort bis zum Halbschatten. Heuchera Palace Purple hat rotviolette glänzende Blätter und zartrosa Blüten von Juni bis August.Neu am Markt ist die Sorte Heuchera Hybride Magnum mit sehr großen dunkelroten Blättern und rosa Blüten.Die Sorte Muscat hat grün silberne Blätter,Heuchera Hybride Vulcano hat auffällige rötlich silberfarbene Blätter und rote Blüten. Diese Blattschmuckstauden bevorzugen einen nährstoffreichen leicht feuchten Boden. Eine tolle Kontrastpflanze die immer beliebter wird.
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Eine kleine Felsgestaltung die sich schneckenförmig nach oben dreht.Dadurch wird der Lichteinfall für die Kräuter verstärkt.Die Steine speichern und strahlen die notwendige Wärme für die Kräuter ab.Diese Gestaltungsform und Apotheke der Natur ist platzsparend und attraktiv.Ein gesunder individueller Duftgarten der die Sinne weckt und mit vielen Farben Stimmung und Freude bereitet.Eine kleine Oase für Körper,Geist und Seele.

Die Grotte ist eine spielerische Kunstform der Gartengestaltung die besonders in der Barockzeit sehr beliebt war.Auch heute ist sie ein romantischer Höhepunkt im Garten.Bei der Innengestaltung wird der Phantasie freien Lauf gelassen,die Felsen werden geschmückt mit Farblichtsteinen,Muscheln,Kristallen oder Spiegel.Als gestalterisches Element, wie ein Gartenpavillon mit Pflanzen überwachsen, wirkt sie wie ein verwunschenes Geheimversteck aus einer anderen Zeit.Eine weitere Gestaltungsvariante ist eine kleine Felsgrotte aus der sich ein Kaskadenwasserfall in einem tiefer liegenden Teich ergießt.Eine Felsgestaltung die sowohl Bewegung und Ruhe entstehen läßt und ein harmonisches Gesamtbild ergibt.